09. Robert HEINZL. Tischlerei Heinzl, Deutschlandsberg

Raumkonzepte mit Holz in vielen Variationen

„Am schönsten am Tischlerberuf finde ich, dass wir bei der Holzverarbeitung nicht aufhören: Wenn alles in einem Rohbau mit der ersten Besprechung beginnt und in einer gemütlichen Küche endet, dann bin ich schon stolz auf unseren Beitrag.“ Robert Heinzl

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Ein junger Betrieb in zweiter Generation

Vor 15 Jahren wurde die Tischlerei Heinzl gegründet – schon mit der Idee, dass Robert Heinzl einmal die Führung übernimmt. Was Vater Franz aufgebaut hat, wird schon seit 2016 von Sohn Robert mitgesteuert. „Es ist so spannend: Das alte Handwerk, in dem moderne Maschinen eingesetzt werden, um von rustikal bis hochglänzend die Wohnwünsche unserer Kunden zu verwirklichen.“ Wie vielfältig das Team ist, stellten die Ausstellungsstücke beim „Tag der offenen Werkstatt-Tür“ unter Beweis. Auf der aktuellen Webseite kann man sich davon sein eigenes Bild machen.

Gewerbekonzepte und Wohnräume

Die Bandbreite der umgesetzten Projekte ist sehr groß. So wurde im Frühjahr 2017 das Miele-Center komplett gestaltet und eingerichtet, parallel dazu wurde bis Ostern eine Cocktail Bar konzipiert, geplant und umgesetzt und selbstverständlich werden private Einrichtungen verwirklicht.„Zum ersten Gespräch komme ich am liebsten vor Ort, um das ganze Umfeld des Kunden kennenzulernen. So kann ich mir am besten ein Bild davon machen, wie wir die Vorstellungen treffend umsetzen können. Und den Preis gibt es erst, wenn die Zeichnung zum zweiten Mal geändert wurde.“ Robert Heinzl legt sehr viel Wert auf das Handwerk: In der Tischlerei Heinzl werden keine halbfertigen Produkte zugekauft, jedes Stück entsteht individuell für das Projekt.

Eindrücke aus aller Welt nach Hause holen

„Ich bin in halb Europa unterwegs und hole mir die Inspiration auf den Fachmessen unserer Branche. Was ich heute in Mailand sehe, ist spätestens in zwei Jahren bei uns als Trend angekommen.“ Und aktuell geht es hin zu natürlicheren Oberflächen, markante Maserungen sind gefragt und der ursprüngliche Rohstoff soll erkennbar sein. Das setzt neben der Qualität des Ausgangsmaterials hohe Anforderungen an die Bearbeitung der Oberflächen und ein Feingefühl für den Tasteindruck, den das fertige Werkstück liefern soll. Denn rauere Oberflächen müssen im täglichen Gebrauch genauso gut funktionieren wie Hochglanz-Design.

Ein persönlicher Tipp

„Mir ist die Wiedererkennbarkeit unserer Tischlerei sehr wichtig: Der Auftritt vom Logo bis zum Gewand muss stimmig zu unserem Betrieb passen. Denn ein moderner Look wird auch von unseren Möbeln erwartet.“


Fotoquelle: Heinzl, Follow me, 2017.