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10. Christoph SCHMID. Lebzelterei Schmid, Voitsberg

Das ganze Jahr der Geruch von Weihnachten

„Als Lebzelter und Wachszieher stehe ich jeden Tag in der Backstube, an vielen Wochenenden auf Märkten und kann jederzeit aus den verrücktesten Ideen neue Lebkuchen-Sorten und Formen schaffen.“ Christoph Schmid

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Ein Betrieb, der gut dasteht

Die Lebzelterei Schmid besteht seit 115 Jahren und jede neue Generation wächst mit dem Handwerk auf. So hat auch Christoph Schmid das Wachsziehen und Lebzelten in die Wiege gelegt bekommen. Dass es immer weniger Betriebe in dieser Branche gibt, ist für Christoph Schmid kein Nachteil. „Mein Vater hat den Betrieb sehr gut geführt und ich habe in jedem Bereich meine eigenen Erfahrungen gesammelt. Schon seit einigen Jahren bringe ich meine Ideen ein, denn man kann sich immer verbessern. Und so waren keine radikalen Veränderungen bei der Übergabe notwendig.“ 

Aktuelle Lieblings-Sorte: Sauerkirsch mit Schokolade-Überzug

Aus dem zwei-Monate alten Lagerteig kann durch beliebige Mischungen eine unendliche Fülle an Gewürzteigen hergestellt werden. „Wir können ganz einfach Ideen ausprobieren – egal ob vom Geschmack oder der Form – und sofort testen, ob das funktionieren kann. Es liegt also nur an uns, wie viele neue Sorten wir entwickeln.“ Die Anfragen für persönliche und feierliche Sprüche können schnell umgesetzt werden. So mancher Wunsch von Unternehmen für essbare Werbegeschenke oder Jubiläums-Spezialitäten braucht ein paar Anläufe, um die richtige Bauweise von Produkten, Gebäuden oder Aufdrucken zu finden.

Wichtiger Umsatz in ganz Europa

Schon vor zehn Jahren hat Christoph Schmid damit begonnen, den online-Handel aufzubauen. Mittlerweile wird nach Deutschland, Italien, Portugal und England verschickt, was in Voitsberg hergestellt wird. „Man muss immer dahinter bleiben und besser werden. Gerade online ändern sich die Möglichkeiten immer schneller. Da muss man schon gut abwägen, wie oft man den Sprung zu einer neuen Technologie mitmacht – und ob das die Kunden auch tun.“

Ein persönlicher Tipp

„Auch wenn man den Betrieb schon kennt, darf man nicht unterschätzen, wie viel Zeit man mehr dafür braucht, wenn man die volle Verantwortung alleine trägt.“