04. MATHIAS SPRUZINA. SPAR Markt Spruzina, 8652 Kindberg

Überzeugter Kaufmann mit Gemeinschaftssinn

„Ich führe den Supermarkt, den ich von meinem Vater übernommen habe, weil ich mit voller Leidenschaft Kaufmann bin. Ein wichtiger Leitspruch ist für mich: A Hond woscht di aundere!“ Mathias Spruzina

Unternehmer sein in einem großen Konzern

Mathias Spruzina ist Pächter des SPAR-Supermarktes in Kindberg, so wie es sein Vater war. Und trotz des Rahmens, der ihm vorgegeben ist, prägt er seinen Betrieb täglich mit vielen einzelnen Entscheidungen. „Das Sortiment scheint von außen betrachtet vorgegeben. Aber genau dieser Rahmen gibt mir die Möglichkeit, mich im Detail um die Wünsche meiner Stammkunden und ihre Lieblingsprodukte zu kümmern.“ Und da haben auch viele regional-erzeugte Produkte Platz: Eier, Gemüse oder Naturjoghurt aus dem nahen Umkreis oder Äpfel aus dem eigenen Obstgarten finden bei SPAR Spruzina einen Platz im Regal. Somit wird eine breite Verkaufsfläche für Produzenten geboten und ebenso für die Produkte von den „Lebenshilfe“ Werkstätten.

Die Rolle des Einzelhändlers in der Region

Vordergründig sind es Arbeitsplätze nahe am Wohnort, regelmäßige Lehrstellen und die Nahversorgung der Bevölkerung. Für Mathias Spruzina geht seine Verantwortung aber darüber hinaus: „Beim Einkaufen treffen sich die Menschen. Wir sind ein Nahversorger, der Impulse geben will, wie mit Lebensmitteln umgegangen wird.“ Der bewusste Umgang mit Waren, die nicht mehr verkauft werden, ist für ihn schon immer wichtig gewesen: Altgebäck geht an Bauern in der Umgebung, Salatabfälle werden verfüttert.

Eine persönliche Einkaufsatmosphäre schaffen

Der Lebensmittel-Einzelhandel ist sicherlich keine leichte Branche. Der Mitbewerb ist sehr groß, das Beschaffen von Lebensmitteln ist vielen im Tages-Takt lästig. Umso mehr setzt Mathias Spruzina auf seinen Kontakt zu den Menschen: „Als Chef muss ich schon auch einen Putzfetzen in die Hand nehmen, wenn mir etwas auffällt. Oder dafür sorgen, dass meine Stammkunden, ob Jung oder Alt, auch mal beliefert werden, wenn Not am Mann ist.“ Für den Nachfolger, der bei seinem Vater gelernt hat, ist das eine Selbstverständlichkeit. Und deshalb pflegt er auch das Netzwerk innerhalb der SPAR-Märkte, wo man sich überregional über Rechtsfragen, Mitarbeiter-Schulungen oder Einkaufsthemen austauscht.

Ein persönlicher Tipp

„Für mich war es ein Kindheitstraum, selbständiger Kaufmann zu werden. Ich bin überzeugt, es gibt in jeder Branche eine Zukunft, wenn ich bereit bin, mit vollem Hirn und Herz dafür zu arbeiten.“