01. GERHARD MAXONUS. Trafik Maxonus, 8911 Admont

Mehr Lebensqualität in der Selbständigkeit

„Nach vielen Jahren im Drei-Schicht-Betrieb in einer Metallfabrik ist die Selbstständigkeit ein großer Gewinn an Lebensqualität.“ Gerhard Maxonus 

Aus der Not eine Tugend machen

Aus gesundheitlichen Gründen musste Gerhard Maxonus seinen Job aufgeben. Zufällig erfuhr er davon, dass Christian Hofmann seine Trafik übergeben wollte und dann ging alles sehr schnell. „Wir haben uns innerhalb von zwei Tagen geeinigt und mein Weg zur eigenen Trafik war eingeschlagen.“

Sich in den Abläufen zurechtfinden

Nach den einigen Seminaren und Schulungstagen begann Gerhard Maxonus schon vor der Nachfolge im Betrieb mitzuarbeiten. „Ich habe mir die Umstellung eigentlich schwieriger vorgestellt. Jetzt nach einem halben Jahr kann ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen.“ Gemeinsam mit seiner Frau und zwei Teilzeitkräften betreibt der Nachfolger die Trafik so, wie es schon sein Vorgänger getan hat: Mit viel Humor und immer guter Laune werden die Stammkunden begrüßt und ihre Wünsche erfüllt.

Der Erfolg steckt im Gespräch

Sicherlich ist die Branche eine schwierige, und gleichzeitig sieht Gerhard Maxonus die Herausforderungen recht sportlich: „Man darf das Geschäft mit dem Rauch nicht vergleichen, wie es einmal war. Als kleiner Nahversorger muss ich mein Ohr immer ganz nah an meinen Stammkunden haben, denn sie sagen, was sie morgen brauchen.“ So sind Zeitschriften und Glücksspiele ein ständiger Frequenzbringer. Außerdem ist die Vielfalt an Geschmackssorten für die E-Zigaretten ein interessantes Sortiment, das immer stärker nachgefragt wird.

Ein persönlicher Tipp

„Man darf sich in keiner Branche vollkommen sicher fühlen. Wichtig ist, dass der Job meiner Familie und mir eine gute Lebensqualität ermöglicht, denn jeder Arbeitsplatz hat Vor- und Nachteile.“