04. Angelika RAMUSCH. SPAR Angelika Ramusch. Spital/Semmering

Familienbetrieb im großen SPAR-Verbund

„Ich möchte mit meinem Team ein herzlicher Treffpunkt für jeden Tag sein!“ Angelika Ramusch, SPAR Angelika Ramusch in Spital am Semmering

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Angelika Ramusch kennt den Betrieb in Spital ganz genau: „Ich habe hier gelernt, habe meine Ausbildung zur SPAR Top Verkäuferin gemacht und war schon in den letzten Jahren die Urlaubsvertretung für unseren Chef. Als er mich gefragt hat, ob ich seine Nachfolgerin werden möchte, weil er nun in Pension geht, war ich trotzdem sehr überrascht. Ich habe natürlich darüber nachgedacht, mich mit meinem Mann darüber beraten, aber letzten Endes haben wir uns doch schnell dafür entschieden: So eine Chance kommt nicht wieder!“ Damit der höhere Arbeitsaufwand aber nicht auf Kosten der Familie geht, hat das Ehepaar Ramusch sich für die gemeinsame Arbeit im Betrieb entschieden: So können Sie die nötige Flexibilität für einen guten Alltag sicherstellen.

„Was hat sich verändert, seit Sie den Betrieb übernommen haben?“

Angelika Ramusch: „Die größten Bedenken hatte ich bezüglich aller betriebswirtschaftlichen Aufgaben, denn da hatte ich bisher natürlich keinen Einblick. Aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass ich in diese Themen auch sehr gut hineingewachsen bin. Natürlich auch durch die tolle Unterstützung von SPAR: Mit meiner Betreuerin bin ich die Auswertungen immer wieder gemeinsam durchgegangen, damit ich wirklich genau verstehe, auf welche Details ich achten muss, um den Betrieb gut zu führen.

Ein Aspekt, mit dem ich gar nicht gerechnet habe, ist, welche Auswirkungen die Nachfolge auf meine Kinder hat: Die haben besonders in den Ferien richtig mit angepackt, waren bei den Hauszustellungen dabei und rücken in den Regalen immer wieder Etiketten zurecht, wenn sie vorbei gehen. Das bringt meinen Mann und mich immer wieder zum Schmunzeln. Es ist eine große Erleichterung, dass die Kinder unsere Selbständigkeit so gut mittragen.“

Ein Tipp rund um die Betriebsnachfolge
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„Wie geht das Team damit um, dass Sie den Betrieb übernommen haben?“

Angelika Ramusch: „Ich glaube, da waren wir alle froh, dass wir in dem Stil weitermachen können, wie wir ihn miteinander gewohnt sind. Es gab ja auch andere Bewerber neben mir. Jedenfalls weiß ich sehr zu schätzen, welches gute Sortiment ich übernommen habe: Insbesondere die regionalen Lieferanten sind gut verhandelt – da musste ich nichts verändern.

Schön finde ich, wie sich der Umgang untereinander entwickelt hat: Ich bin ja doch mitten aus dem Team zur „Chefin“ geworden und irgendwie haben wir die Vorteile von beidem als Team gut im Griff. Wir reden immer noch so, wie uns „der Schnabel gewachsen“ ist. Und gleichzeitig ist es im Team sehr klar, dass ich die Verantwortung für die Entscheidungen trage. Ich habe das Gefühl, dass wir hier sehr viel Respekt füreinander haben.“

Was ist der Grund für die Nominierung? Betriebsnachfolge aus den eigenen Reihen

Mitarbeiter sind in allen Branchen eine knappe und deshalb die kritische Ressource. „Wenn es Betrieben gelingt, aus den Reihen der Mitarbeiter eine Nachfolgerin zu finden, dann hat auch der Übergeber eine ganze Menge richtig gemacht. Und Frau Ramusch hat den Betrieb von Tag 1 an gemeinsam mit ihrem ganzen Team wunderbar weitergeführt. Natürlich bietet die Einbettung in eine Handelskette eine gewisse Sicherheit, aber für die tägliche Atmosphäre im Geschäft oder bei den Zustellungen zeichnen immer nur die Menschen vor Ort verantwortlich.“ schildert Martina Romen-Kierner, Leiterin der WKO Regionalstelle Bruck-Mürzzuschlag die Gründe für die Nominierung.


Fotoquelle: SPAR Ramusch 2022.