11. Kevin & Marcel GÖSSLER. Autohaus Pirsch-Gössler. Gratkorn

Zwei Brüder bringen KFZ Werkstatt auf Hochtouren

„Arbeiten fühlt sich im eigenen Betrieb sehr frei an. Wir sind unsere eigenen Chefs und das macht die Arbeit erstaunlicherweise einfacher: Damit haben wir nicht gerechnet.“ Kevin und Marcel GÖßLER, Autohaus Pirsch-Gössler in Gratkorn
Die beiden Brüder haben in der Werkstatt von Christian Pirsch gelernt und als sie auf die Möglichkeit der Betriebsnachfolge angesprochen wurden, haben sie zugesagt. Mit Fingerspitzengefühl und einem guten Gespür fürs Machbare haben sie die Werkstatt modernisiert.
 
Welche Platzierung wir unter den 12 Nominierten erreicht haben, erfahren wir am 14. Dezember 2023 ab 15.15 Uhr.
Das Dream-Team des Motoröls Beide sind hervorragende KFZ Mechaniker, und beide teilen sich die Arbeit in der Werkstatt und im Verkauf gut auf: "Wir haben eine Chance eröffnet bekommen, die wir gemeinsam nutzen wollen. Keiner würde das alleine können. Aber wir arbeiten einfach wirklich gut zusammen." beschreibt Kevin Gößler die besondere Arbeitsteilung.

Altmeister trifft Jungmotoren Der Übergeber sah das Potenzial der beiden Brüder und wusste, dass sein Lebenswerk in guten Händen ist. "Die beiden Jungs zeigen seit Jahren, was sie drauf haben ... man könnte sagen: Sie haben Benzin im Blut! Aber Spaß beiseite: Ich könnte mir keinen besseren Übergang wünschen, die beiden haben das Zeug dazu, die Werkstatt in eine gute Zukunft zu führen.", sagt Christian Pirsch zuversichtlich.
 
„Von Rostlauben zu Roadstern - Die Brüder packen an: Es gibt viele gute Gründe für die Nominierung!“ Stefan Helmreich, Regionalstelle Graz-Umgebung

Die Brüder kennen die Werkstatt und den Kundenstock von innen und außen. Sie sind totzdem nicht betriebsblind und haben den Anlass genützt und den Betrieb behutsam modernisiert: Moderne Hebebühnen, effizientere Tore oder neue Werkzeuge machen das Arbeiten für das Team angenehmer und für die Kunden leistungsstärker.

„Die Jungs beweisen, dass auch in einem gut laufenden Geschäft frischer Wind nützlich sein kann. Sie sind die neuen Motoren in der etablierten Werkstatt. Aber vor allem haben sie das Mechaniker-Herz am rechten Fleck.“ schildert Stefan Helmreich, Leiter der WKO Regionalstelle Graz-Umgebung die Gründe für die Nominierung.

Was war ausschlaggebend dafür, vom Mitarbeiter zum Unternehmer zu werden?

Marcel Gößler: "Was man gern macht, macht man gut – dieser Satz ist für uns mehr als eine Floskel. Er ist unser Antrieb. Wenn man das Glück hat, sein tägliches Brot mit dem zu verdienen, was man gut kann, dann sollte man sich die Chance nicht entgehen lassen, es auf eigene Verantwortung zu tun. Es war nicht unbedingt unser Plan, Unternehmer zu werden, aber die Gelegenheit wurde uns geboten, die Zügel in die Hand zu nehmen. Und damit haben wir jetzt nicht nur die Verantwortung für die Radmuttern, sondern auch für die Gestaltung der Werkstatt, unseres Arbeitstages und der Preise für unsere Kunden."

Kevin Gößler: "Cool ist, dass wir dabei das Rad nicht neu erfinden brauchen. Wir hatten das Glück, eine gut laufende Werkstatt zu übernehmen. Aber im Kern geht's nicht nur um den Motor, sondern eigentlich um die Menschen. Wir sind quasi der Pannendienst für das mobile Leben unserer Kunden. Und wenn ein Kunde mit einem zufriedenen Lächeln sein Auto bei uns abholt und wieder sorgenfrei losfahren kann, dann wissen wir: Mission erfüllt. Dafür krempeln wir gern die Ärmel hoch."
Welche wichtigen Schritte gibt es während der Übernahme zu beachten?

Kevin Gößler: "Klar, der Sprung vom Angestellten zum Chef ist ein bisschen wie der Wechsel vom Beifahrer zum Fahrer: Du musst das Steuer selbst in die Hand nehmen. In unserer Übergangszeit lernen wir täglich dazu, wie man den Betrieb richtig führt. Deshalb sind wir auch sehr froh, dass Herr Pirsch uns dabei mit seiner Erfahrung hilft."

Marcel Gößler: "Die Finanzierung war natürlich ein großer Schritt, aber wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Betrieb jetzt schon so zu gestalten, wie wir ihn uns für die Zukunft vorstellen. Es ist ein bisschen wie bei einer Autoreparatur: Wenn du einmal dran bist, machst du am besten gleich alles richtig."
 
Ein Tipp rund um die Betriebsnachfolge
"Welche Förderungen können lukriert werden?"

Es gibt so wie für Gründer auch für Betriebsnachfolger eine ganze Reihe von „förderbaren“ Themen – also etwa für die klassischen Innovationsthemen, für Maßnahmen im Bereich Umweltschutz und Ökologisierung.

Barbara Prettenthaler, Gründer Center der Steiermärkischen Sparkasse und Expertin im Follow me Netzwerk.
Was sind die nächsten Herausforderungen, die vor Ihnen liegen?

Marcel Gößler: "Da sind wir beide uns glaube ich einig: Gang einlegen und Vollgas geben! Die Technologie schreitet voran, und wir wollen dabei nicht den Anschluss verlieren. Mit modernen Werkzeugen können wir jetzt Fehlerdiagnosen stellen, die früher echt schwierig waren. Aber das Ziel bleibt immer das gleiche: Der Kunde soll zufrieden sein, sowohl technisch als auch finanziell."

Kevin Gößler: "Wir sind nicht nur Schrauber, sondern auch Problemlöser. Die nächste Herausforderung? Immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und unseren Kunden gute Lösungen zu bieten, ohne den Geldbeutel zu sprengen."
Nominiert zum Follow me Award von Stefan Helmreich, Leiter der WKO Regionalstelle Graz-Umgebung.
Kevin und Marcel GÖßLER

Autohaus Pirsch-Gössler KG
Sportplatzgasse 4
8101 Gratkorn

T. +43 3124 221 96
E. office@pirsch.at
W. www.pirsch.at/kontakt
FB. www.facebook.com/autohaus.pirsch/

Jede Woche sagen uns fünf bis sechs Kunden, sie freuen sich über unsere Übernahme und dass der Betrieb bestehen bleibt. Da wissen wir: Wir sind auf dem richtigen Weg!

Fotoquelle: Autohaus Pirsch-Gössler 2023.
Welche Platzierung wir unter den 12 Nominierten erreicht haben, erfahren wir am 14. Dezember 2023 ab 15.15 Uhr.