Veränderungen können leicht sein
Sonntag Mittag ist die PizzBurg voll. Da müssen die beiden Geschwister oft schauen, dass noch wo ein Platz frei wird, und viele holen sich etwas ab, eine Hausplatte, ein paar Ripperl. Bis drei war das Geschäft gemacht. Danach standen noch sechs, sieben Leute im Haus, die alle Kinder daheim haben. Seit Sandra das gesehen hat, wird am Sonntag um drei zugesperrt.
Ihr Vater war zuerst dagegen, was man verstehen kann, wenn jahrzehntelang das Abendgeschäft wichtig war. „Da kann der Papa dann kurz mocken, wenn er will", sagt sie und lacht dabei. Die Gewohnheiten der Gäste haben sich eben verändert. Sie hat es gemacht, und er hat gesehen, dass es passt.
Es ist derselbe Blick, mit dem sie die Karte so lässt. Zuerst schauen, was die Leute brauchen. Die im Lokal und die in der Küche.