Der Weg: So wurde angepackt
Mit dem Umbau im Juni 2024 kam die Erleichterung, die alle gebraucht haben: Kurze Wege, klare Plätze, Ruhe im Kopf. Der Plan dazu stammte von Carina, ihr Onkel half, jede Idee auch umsetzbar zu machen.
„Beim Umbau hat die ganze Familie mitgeholfen: Mein Onkel hat gezeichnet, der Bruder montiert und die Tante Farben ausgesucht, Freunde haben alles herausgerissen. Ohne dieses Miteinander hätten wir’s nie geschafft.“
Parallel kümmerte sich Carina um alle organisatorischen Fragen: Die Konzession im Gastgewerbe, die bekannte Telefonnummer, die Abläufe im Hintergrund. Da kamen sehr viele Entscheidungen und Handgriffe zusammen, und auch mancher formale Stolperstein wollte aus dem Weg geräumt werden. Mit vereinten Kräften konnte die Jausenecke trotz umfangreicher Baustelle wie geplant eröffnet werden.
Was hat sich verändert – und warum funktioniert es?
Das Frühstück ist zu einem gemütlichen Treffpunkt geworden: Am Vormittag ist das Café der Jausenecke sehr gut besucht, sodass in besonderen Stoßzeiten auch heute noch die Tante einspringt und aushilft. Die Gäste plaudern und scherzen im neuen Café, die vielen Büros in der Umgebung holen sich gern die detailreichen Snacks für ihre Meetings & kleinen Feiern und die Kund:innen des Partyservice schätzen die zuverlässige Lieferung.
Auch im Team hat sich viel getan. Manche gingen, andere kamen. Besonders freut sich Carina darüber, dass trotz der Wechsel man sich gegenseitig stützt: „Wir sind perfekt eingespielt. Jeder weiß, was zu tun ist.“ Der eigene Schwerpunkt beim Arbeiten hat sich aber verändert: „Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich beim Brötchen-Machen weniger hingreife als früher. Aber es gibt eben so viel anderes zu tun - und das fühlt sich immer noch ungewohnt an.“