Freude am Beruf: Jeden Tag
Dienstbeginn für die Mitarbeiter in der Gartengestaltung ist um 7 Uhr morgens. Nico ist bereits um 6.30 Uhr im Büro. Dort beginnt gemeinsam mit seinem Vater und der Gartenplanerin die Arbeitseinteilung.
Danach findet die Arbeitsbesprechung mit den Mitarbeitern statt, die Autos werden beladen und es geht ab zu den Baustellen. Vor Ort erfolgt die Arbeitsverteilung, es gibt noch kurze Gespräche mit den Kunden, danach geht es zurück ins Büro oder weiter zu den nächsten Kunden.
22 Menschen arbeiten hier, die auch Familien haben, manche sind schon bei Vater Gerhard in die Lehre gegangen. „Das kann schon oft sehr fordernd sein.“ Gott sei Dank gibt es noch die Unterstützung vom Vater, der sich um die Felder und seine langjährigen Kunden kümmert, und von Mutter Roswitha, die den Verkauf schaukelt. „Meine Mutter ist die gute Seele des Betriebes – auf sie kann ich mich voll und ganz verlassen - sie ist immer da, wenn ich sie brauche!“
Nico bewundert an seinem Vater besonders die Ruhe, die er auch in schwierigen Situationen mitbringt. „Er sagt immer wieder: ‚Wenn wir vor Jahrzehnten schon am Mond waren, werden wir das auch hinkriegen.‘ Seine Ruhe wünsche ich mir auch, aber die kommt schon noch.“
Mittlerweile pflanzen wir bis in den Spätherbst. Danach wird es in den Gärten ruhiger. Wir beschließen die Saison mit einer großen Adventausstellung. Die Winterzeit ist dafür da, sich fortzubilden, Messen zu besuchen, Einkäufe in Holland, Italien und Norddeutschland zu erledigen, neue Ideen zu schmieden, Reparaturen durchzuführen und sich ein bisschen auszuruhen.
Nicolas Matzer: „Ich liebe meinen Beruf, weil er extrem abwechslungsreich ist und ich Menschen mit dem, was ich tue, glücklich machen kann. Das ist der Wunsch und die Freude jedes Gärtners!“